Nach wie vor reisen leider noch viele nur zum Trekking oder Bergsteigen nach Nepal. Doch man muss nicht bepackt mit schweren Rucksäcken und Steigeisen gemsengleich von Grat zu Grat hüpfen, um die imposante Bergwelt des Himalaya in Nepal erleben und genießen zu können.
Viele Orte in Nepal bieten eine herrliche Aussicht auf den Himalaya, wie Pokhara oder Tansen (Das Dhaulagiri-Massiv und Annapurna-Massiv). Weitere Orte sind Bandipur, Nagarkot, Dulikhel, ebenso Hile und mein Highlight Daman, wo man von Dhaulagiri I bis Makalu acht Achtausender (natürlich auch den Mount Everest) sehen kann.
Aber die eigentlichen Höhepunkte von Nepal sind die 2500 Jahre alte Kultur und die vielen, von der Unesco als Weltkulturerbe ausgezeichneten Bauwerke. Ein absolutes Muss sind auch die ehemaligen Königsstädte Bhaktapur, Kathmandu und Patan. Ebenso zum Pflichtprogramm in Nepal gehören die zwei Stupas von Bodnath und Swayambhunat, Changu Narayan und das Hindu-Heiligtum Pashupatinath.
Aber auch in punkto Flora und Fauna hat Nepal vieles aufzuweisen. Ursprüng- liche Nationalparks wie der Royal Chitwan und der Royal Bardia beherbergen zahlreiche seltene Tierarten, darunter auch die vom Aussterben bedrohten Tiger, das Indische Panzernashorn, der Gangesgavial und die Gangesdelfine, von denen es nur noch ein paar Exemplare in Nepal gibt. Auch erwähnenswert sind die ca. 600 verschiedenen Schmetterlingsarten, die über 850 Vogelarten und für viele Botaniker sehr interessant, die mehr als 300 Orchideenarten, die in Nepal beheimatet sind.