Ein paar Daten über Nepal

Nepal wurde 1768 gegründet und ist seitdem unabhängig.

Die Staatsfläche beträgt 147181 (km2). Zum Vergleich: Deutschland hat eine Fläche von 357027 (km2).

Die Landesgrenze hat eine Länge von 2.926 Kilometer.

Nepal ist zwischen 145-241 Kilometer breit und etwa 850 Kilometer lang.

Höchste Erhebung ist der Mount Everest mit 8850 Metern und der niedrigste Punkt liegt etwa bei 70 Metern.

Das Land hat grob gesehen drei topographische Regionen: Himalaya 17% (3000-8850 Meter), Hügel 66% (500-3000 Meter) und das Terai 17% (70-500 Meter).

Nepal liegt etwa auf dem selben Breitengrad wie Florida.

Nachbarstaaten sind China und Indien.

Die Staatsform: Parlamentarische Republik.

Staatsoberhaupt: Staatspräsident Ram Baran Yadav seit 21.07.2008.

Regierungschef: Premierminister Baburam Bhattarai seit August 2011.

Die Nationalhymne nennt sich Sayaun Thunga Phool Ka, seit 3.08.2007.

Der Nationalfeiertag ist der 29. Mai (Ausrufung der Republik).

Amtssprache ist Nepali.

Es gibt aber noch über 20 andere Sprachen in Nepal aus unterschiedlichen Sprachfamilien und zusätzlich zahlreiche lokale Dialekte. Die beiden Haupt-familien sind die indo-germanische und die tibeto-burmesische. Knapp 60% der Bevölkerung spricht Nepali. Englisch wird bereits ab der 1. Klasse unterrichtet.

Die Bevölkerungszahl beträgt derzeit ca. 29 Millionen.

Es gibt ca. 36 unterschiedliche Volksgruppen in Nepal. Auch hier, wie bei den Sprachfamilien, zwei Hauptgruppen: Die Bhote-Völker, die aus Tibet eingewandert sind und die indo-arischen Völker, die über Indien kamen.

Das Pro-Kopf Einkommen liegt etwa bei 320 $ im Jahr.

Nepal war weltweit der einzige Staat, der den Hinduismus in seiner Konstitution verankert hatte. Auch der Anteil der Hindus in der Bevölkerung mit etwa 90%, ist einzigartig. Die restlichen 10% teilen sich die Buddhisten mit ca. 5,5%, Moslems ca. 3% und der Rest sind Christen, Jains und Animisten. Der geringe Anteil an Buddhisten erklärt sich dadurch, dass Buddha ebenso ein Heiliger der Hindus in Nepal ist. Er wurde praktisch einverleibt. Die buddhistischen Heiligtümer werden auch von den Hindus verehrt.

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